Pädagogik

Kinder lernen mit ihrem Körper und besonders mit ihren Sinnen. Das Spiel mit der Musik und der Kunst regt die Sinne der Kinder an und macht sie wach. Es lässt sie schauen, lauschen, fühlen, selbst probieren - sich selbst ausprobieren.
Eine Vielfalt ihrer späteren Leistungen beruht auf eben diesen (körperlichen) Erfahrungen.

Erleben Kinder bereits früh eine musikalische und/ oder künstlerische Umwelt unterstützt dies auch das Entstehen einer ausgeglichenen Persönlichkeit.
Welches Kind erfährt wie es ist, einen Ton auf einer Trommel zu erzeugen oder ein Bild selbst zu gestalten, wird sehr stolz sein, sicherer und sicherer werden und bald mehr probieren wollen – das  stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch das Vertrauen in sich selbst und sein eigenes Tun.
Des Weiteren helfen der frühe Umgang mit Musikinstrumenten und Materialien, gemeinsames Tanzen, Musizieren oder Gestalten in der Gruppe, möglichen Defiziten, z.B. in (Fein-)Motorik oder sozialem Miteinander, vorzubeugen.

Im Mittelpunkt des musik- und kunstpädagogischen Kindergartenprojekts „Die Reise ins Instrumentenland“ steht die freudvolle und spielerische Vermittlung von Musik und Kunst.
In einem offenen Lernraum erwerben die Kinder lustvoll und selbständig neue Fähigkeiten. Daher ist auch in der gesamten Projektzeit nicht Perfektion gefragt, es gibt kein „richtig” oder „falsch”. Die Arbeiten und Werke der Kinder werden in ihrer Verschiedenartigkeit und Einzigartigkeit angenommen und nicht bewertet.

Der griechische Philosoph Heraklit hat einmal gesagt: "Lehren heißt nicht, ein Fass zu füllen, sondern eine Flamme zu entzünden".
Und so liegt auch der Schwerpunkt der "Reise ins Instrumentenland" nicht in der bloßen Wissensvermittlung und Weitergabe von Materialien. In diesem Kindergartenprojekt geht es darum, in den kleinen und großen Teilnehmern die Fähigkeit zu erhalten – oder zu wecken – mit Freude zu lernen, zu beobachten, zu sein. Ihnen heute etwas mitzugeben, aus dem sie ein Leben lang schöpfen können.